Unsere FAQs
Ihre Fragen - unsere Antworten rund um das Thema Sanierung
Seit wann gibt es frankfurt-sanieren.de?
frankfurt-sanieren.de ist eine Marke und Dienstleistungsplattform der ZS zuhause-sanieren.de GmbH und seit Januar 2024 online.
Welche Aufgaben übernimmt frankfurt-sanieren.de bei meinem Auftrag?
Als Generalübernehmer steuert frankfurt-sanieren.de den gesamten Projektablauf – vom ersten Vor-Ort-Termin über die detaillierte Angebotserstellung und die Koordination aller Gewerke bis hin zur finalen Abnahme. Während der gesamten Bauphase sorgen wir für eine kontinuierliche Beratung, transparente Baudokumentation und konsequente Qualitätskontrolle. Auch nach Abschluss der Arbeiten stehen wir Ihnen weiterhin beratend zur Seite.
Wie erfolgt die Kostentransparenz?
Unsere Kostentransparenz beginnt bereits mit unserem digitalen Kostenkalkulator, der Ihnen auf Grundlage Ihrer Angaben eine erste realistische Preisspanne liefert. Darauf aufbauend erfolgt im persönlichen Gespräch die präzise Ausarbeitung Ihres Sanierungsvorhabens. Jede Anpassung einzelner Kostenpositionen wird dabei nachvollziehbar und transparent erläutert.
Im Rahmen der Endabnahme werden sämtliche Positionen gemeinsam mit unseren Bauexperten nochmals im Detail durchgegangen. So stellen wir sicher, dass Sie Ihr Sanierungsprojekt auch in finanzieller Hinsicht mit Klarheit und einem sicheren Gefühl abschließen können.
Was ist mit “Kundenorientierter Ausführungsplanung” gemeint?
Bei uns stehen der Kunde und die Kundenzufriedenheit im Mittelpunkt unseres Handels. Selbstverständlich kann es immer Herausforderungen geben, die der Klärung bedürfen. Aber in eben diesen Situationen können Sie uns als Ihren Partner an Ihrer Seite wissen, der zu 100% in Ihrem Interesse handeln wird.
Was versteht frankfurt-sanieren.de unter einer termingerechten Ausführung?
Unter termingerechter Ausführung verstehen wir, dass die zeitliche Ausführung Ihres Sanierungsprojektes fristgerecht und von Anfang bis Ende in enger Absprache mit Ihnen erfolgt.
Was bedeutet die Zufriedenheitsgarantie von frankfurt-sanieren.de?
Wir verstehen unsere Arbeit nicht als einmaliges Projekt, sondern als Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit. Unser Anspruch ist es, Ihnen eine Dienstleistung zu bieten, die auch unseren eigenen Erwartungen an Qualität, Verlässlichkeit und Transparenz entspricht. Unser Ziel ist es, auch bei Ihrem nächsten Sanierungsvorhaben Ihr erster Ansprechpartner zu sein. Die Weiterempfehlung zufriedener Kunden ist für uns dabei das wertvollste Zeichen für Vertrauen und zugleich das wirkungsvollste Marketing.
Was ist der Kostenkalkulator und wie funktioniert dieser?
Damit Sie frühzeitig eine realistische Einschätzung der zu erwartenden Investitionskosten erhalten, stellen wir Ihnen auf unserer Website einen digitalen Kostenkalkulator zur Verfügung. Diese eigens entwickelte Softwarelösung erleichtert die Planung Ihres Sanierungsvorhabens – sowohl für Sie als Auftraggeber als auch für uns und unsere Partnerbetriebe.
Für uns ist der Kalkulator der erste digitale Schritt in Richtung Projektumsetzung. Durch die strukturierte Datenerfassung werden Ressourcen effizient eingesetzt und Planungsaufwände reduziert. Gleichzeitig profitieren Sie von größtmöglicher Kostentransparenz.
Das Tool wird in enger Abstimmung mit unseren Bauingenieuren und Handwerksmeistern kontinuierlich weiterentwickelt und aktualisiert. So erhalten Sie schnell eine fundierte und nachvollziehbare Übersicht über die voraussichtlichen Kosten Ihres Sanierungsprojekts.
Wie berechnen sich die Kosten beim Kostenkalkulator?
Die Kostenschätzung von frankfurt-sanieren.de basiert auf den tatsächlich abgerechneten Projektpreisen der vergangenen sechs Monate. Grundlage ist dabei ein marktüblicher, solider Sanierungsstandard. In den ausgewiesenen Beträgen sind sowohl Lohn- als auch Materialkosten inklusive Mehrwertsteuer bereits enthalten.
Die hinterlegten Kalkulationswerte werden bei frankfurt-sanieren.de kontinuierlich überprüft und an die aktuelle Marktentwicklung im Rhein-Main-Gebiet angepasst. So erhalten Sie jederzeit eine belastbare und realitätsnahe Kosteneinschätzung für Ihr Sanierungsvorhaben.
Was ist ein Generalübernehmer?
Ein Generalübernehmer ist hauptsächlich der Koordinator für ein Bauvorhaben, ist aber am Bauprozess selbst nicht beteiligt. Er übernimmt keine bauliche Eigenleistung, sondern führt Werkleistungen aus, d.h. er vergibt Aufgaben an Dritte, also in unserem Fall an ausgewählte und zertifizierte Partnerunternehmen von hamburg-sanieren.de.
Wie erfolgt die Baudokumentation?
Unsere Baudokumentation erfolgt digital. Die ausführenden Gewerke/unsere Partnerunternehmen teilen uns die Baufortschritte regelmäßig (mindestens einmal wöchentlich) mit. Zudem kontrollieren unsere festangestellten Bauleiter regelmäßig (mindestens einmal wöchentlich) die ausgeführten Arbeiten und den Baufortschritt.
Wie erfolgt die Qualitätskontrolle?
Unsere interne Qualitätskontrolle erfolgt im engen Austausch unserer Bauexperten und Bauingenieure mit den ausführenden Partnerunternehmen. So können Sie sich sicher sein, dass Ihr Sanierungsvorhaben durch eine zusätzliche Qualitätskontrolle gelingt und wir informiert werden, sollte es doch mal zu einem Problem kommen und eine Handlung von unserer Seite erforderlich sein.
Wie erfolgt die Endabnahme?
Die Endabnahme erfolgt gemeinsam durch das ausführende Gewerk beziehungsweise unser Partnerunternehmen sowie unsere Sanierungsexperten und Bauingenieure. Sämtliche beauftragten Leistungen werden dabei systematisch geprüft und detailliert dokumentiert – sowohl textlich als auch fotografisch. Erst wenn alle Arbeiten ordnungsgemäß abgeschlossen sind und Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, betrachten wir das Projekt als erfolgreich umgesetzt. Dieser Anspruch an Qualität und Verlässlichkeit entspricht unserem Selbstverständnis und unserer Unternehmensphilosophie.
Durch die Digitalisierung welcher Prozesse ergibt sich eine Zeit- und Kostenersparnis?
Durch folgende Digitalisierungsmaßnahmen erfolgen zum Teil erhebliche Zeit- und Kostenersparnisse: Kostenkalkulator, digitale Baudokumentation, digitale Kommunikation mit unseren Partnerunternehmen, digitale Angebots- und Rechnungsstellung.
Was ist der Unterschied zwischen modernisieren, renovieren und sanieren?
Renovieren bedeutet, bestehende Räume optisch aufzuwerten und kleinere Gebrauchsspuren zu beseitigen. Ziel ist es, das Erscheinungsbild zu verbessern und das Wohngefühl zu steigern. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Schönheitsreparaturen sowie Maler- und Bodenarbeiten. Typische Renovierungsmaßnahmen sind das Streichen von Fenstern und Türen, das Erneuern von Bodenbelägen oder das Tapezieren, Glätten beziehungsweise Kalken von Wänden.
Modernisieren geht einen Schritt weiter: Hier wird die Immobilie technisch und funktional verbessert, um den Wohnkomfort nachhaltig zu erhöhen und das Gebäude auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen. Dazu zählt auch die energetische Optimierung, mit der sich langfristig Betriebskosten reduzieren lassen. Typische Modernisierungsmaßnahmen sind der Austausch der Heizungsanlage, der Einbau neuer Fenster oder die Dämmung von Dach und Außenwänden.
Sanieren bedeutet, grundlegende Mängel oder Schäden an der Bausubstanz zu beheben und die ursprüngliche Qualität der Immobilie wiederherzustellen. Sanierungsarbeiten sind in der Regel technisch anspruchsvoll und sollten von qualifizierten Fachbetrieben durchgeführt werden. Sie sichern die Substanz und steigern nachhaltig den Immobilienwert. Typische Maßnahmen sind das Trockenlegen feuchter Keller, die Beseitigung von Schimmel und Undichtigkeiten oder die Instandsetzung eines undichten Daches.
Was ist der Unterschied zwischen "Einzelnes Gewerk", "Teilsanierung" und "Komplettsanierung"?
Einzelnes Gewerk bedeutet eine Bauleistung für spezielle Arbeiten, wie z.B. Malerarbeiten. Teilsanierungen umfassen nur einen Bau- bzw. Gebäudeteil, z.B. die Fassade oder das Erdgeschoss. Komplettsanierungen umfassen das komplette Gebäude, welches durch die Sanierungsarbeiten mehrerer Gewerke in einen neuwertigen Zustand beziehungsweise technisch auf einen aktuellen Stand gebracht wird.
Was ist mit “strukturierter und detaillierter Sanierungsplanung” gemeint?
Die strukturierte Planung Ihres Sanierungsvorhabens beginnt bei uns in der Regel mit Ihren Angaben im digitalen Kostenkalkulator. Auf dieser Basis führen wir ein persönliches Beratungsgespräch, in dem wir Ziele, Umfang und Prioritäten Ihres Projekts präzise definieren. Anschließend vereinbaren wir einen Vor-Ort-Termin mit einem unserer Sanierungsexperten, um die baulichen Rahmenbedingungen zu analysieren und eine fundierte Kalkulationsgrundlage zu schaffen. Daraufhin erhalten Sie ein verbindlich ausgearbeitetes Angebot. Mit Ihrer Beauftragung ist die Planungsphase formal abgeschlossen.
Im nächsten Schritt folgt die detaillierte Ausführungsplanung. Hier steht die präzise Abstimmung und Koordination aller beteiligten Gewerke im Vordergrund. Verantwortlichkeiten, Abläufe und Schnittstellen werden klar definiert, um einen reibungslosen Projektverlauf sicherzustellen.
Nach Abschluss dieser Planungsphase erhalten Sie einen verbindlichen Bauzeitenplan mit transparenter Darstellung aller vorgesehenen Maßnahmen. Während der gesamten Umsetzung begleiten wir das Projekt durch eine lückenlose Baudokumentation sowie regelmäßige Qualitätskontrollen durch unsere Fach- und Bauingenieure.
Den Abschluss bildet die gemeinsame Abnahme mit dem verantwortlichen Projektleiter. Auch nach Fertigstellung bleiben wir Ihr Ansprechpartner und stehen Ihnen für weiterführende Fragen oder Anliegen jederzeit zur Verfügung.
Was kostet eine Sanierung pro qm?
Bei „mittlerem“ Standard 1.500,00 – 2.000,00 Euro (ohne Heizung, Dach, Fenster)
Was kostet eine Badsanierung pro qm?
Bei „mittlerem“ Standard 4.000,00 – 5.000,00 Euro.
Wie lange dauert eine komplette Badsanierung?
Eine komplette Badsanierung dauert in der Regel ca. 3 – 4 Wochen.
Wie kann ich die Kosten bei meinem Sanierungsvorhaben reduzieren?
Sie können Eigenleistungen erbringen, z.B. durch Abbruch-, Maler- oder Reinigungsarbeiten.
Wie sieht ein Sanierungsfahrplan aus?
Ein tragfähiger Sanierungsfahrplan beruht stets auf einem ganzheitlichen Konzept für die Immobilie sowie auf einer fundierten Beratung durch einen qualifizierten Energie- oder Heizungsexperten. Grundlage jeder Maßnahme ist zunächst die Analyse des energetischen Ist-Zustands des Gebäudes.
Auf Basis dieser Bestandsaufnahme entwickelt ein Energieberater konkrete Vorschläge zur energetischen Optimierung bis hin zur vollständigen energetischen Sanierung. Dazu gehört regelmäßig auch eine Empfehlung für ein geeignetes Heizsystem, abgestimmt auf Bauweise, Dämmstandard und Nutzung des Gebäudes.
Die fachliche Beratung ist zudem Voraussetzung für die Inanspruchnahme staatlicher Förderprogramme. Ohne Einbindung eines zertifizierten Energieberaters besteht in der Regel kein Anspruch auf Fördermittel des Bundes. Wichtig zu wissen: Auch die Energieberatung selbst wird staatlich bezuschusst und reduziert damit den finanziellen Aufwand für die Planung.
Was muss ich bei einer energetischen Sanierung beachten?
Die energetische Sanierung einer Wohnung bietet sich immer an, wenn eine neue Heizung installiert wird. Denn die beste Energie ist die, die gar nicht erst verbraucht wird. Die Dämmung von Dach und Außenwänden sowie eine Mehrfachverglasung reduzieren den Verbrauch von Energie ganz erheblich. Es empfiehlt sich deswegen auch, den Rat eines Energieexperten bei der energetischen Sanierung und der Neuinstallation einer Heizung einzubeziehen, weil der Heizungstyp immer auch zum Gebäude passen muss.
Welche Förderprogramme und Zuschüsse gibt es?
Unser umfangreiches Netzwerk aus zertifizierten Energieberatern ermöglicht eine maßgeschneiderte und ganzheitliche Beratung für Förderprogramme der KfW – optimale Lösungen für Ihre Sanierungs- und Energieeffizienzprojekte.
Gebäudeenergiegesetz: Bin ich verpflichtet, sofort auf das Gebäudeenergiegesetz zu reagieren?
Das „Gebäudeenergiegesetz“, auch Heizungsgesetz genannt, wurde im April 23 verabschiedet und tritt am 1. Januar 2024 in Kraft. Es bezieht sich allerdings nur auf neu eingebaute Heizungen in Bestandsgebäuden und für Neubauten. Bestehende Heizungen mit fossilen Rohstoffen, also in der Hauptsache Öl und Gas, dürfen noch bis 2045 weiterbetrieben werden. Sie dürfen auch bis dahin repariert werden.
Was bedeutet die 65 % Regelung?
Ab Januar 2024 sollen neue Heizungen zu 65% mit erneuerbarer Energie aus Wind, Sonne, Wasser, Geothermie oder Biogas heizen. Das geht über den Einbau einer elektrischen Wärmepumpe, einer Heizung mit Biomasse (z.B. Pellets oder Holz), den Anschluss an das Fernwärmenetz, eine Stromdirektheizung oder durch eine Gasheizung, die mit Biogas oder Wasserstoff betrieben wird.
Wie lange darf ich noch eine Öl- oder Gasheizung reparieren lassen?
Eine defekte fossile Heizung (Öl oder Gas) darf noch bis 2045 repariert werden. Muss sie ersetzt werden, können Sie für eine Übergangszeit von 5 Jahren weiterhin fossil heizen. Allerdings steigt der verpflichtende Anteil der regenerativen Energie ab 2029 an. Deswegen ist es von Vorteil, wenn eine neue Gasheizung zum Beispiel mit Wasserstoff betrieben werden kann, für den Fall, dass die Kommune das Netz für Wasserstoff ausbauen möchte.
Wie sieht es mit der Fernwärme aus?
Wer bereits an ein Fernwärmenetz angeschlossen ist, muss sich hinsichtlich der gesetzlichen Anforderungen an erneuerbare Energien in der Regel keine unmittelbaren Sorgen machen. Die Versorger sind verpflichtet, den Anteil erneuerbarer Energien beziehungsweise unvermeidbarer Abwärme schrittweise auf mindestens 65 Prozent zu erhöhen.
Zudem sind Städte und Kommunen verpflichtet, im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung konkrete Konzepte für den Ausbau und die Transformation der Wärmenetze vorzulegen. Wenn perspektivisch die Möglichkeit besteht, an ein Fernwärmenetz angeschlossen zu werden, kann dies eine sinnvolle und zukunftssichere Option darstellen.
Zu berücksichtigen ist jedoch, dass der Ausbau und die Modernisierung der Netzinfrastruktur mit erheblichen Investitionen verbunden sind. Langfristig können sich dadurch auch Anpassungen bei den Wärmepreisen ergeben. Eine sorgfältige Abwägung der individuellen Situation bleibt daher empfehlenswert.
Wann kommt für mich eine Wärmepumpe in Betracht?
Noch vor wenigen Jahren galten Wärmepumpen vor allem als geeignete Heizlösung für Neubauten mit Fußbodenheizung. Dieses Bild hat sich deutlich gewandelt. Moderne Wärmepumpensysteme arbeiten heute so effizient, dass sie auch in Bestandsgebäuden wirtschaftlich eingesetzt werden können – insbesondere in Kombination mit einer optimierten Dämmung und angepassten Heizflächen.
Für Einfamilienhäuser bietet sich zusätzlich die Kombination mit einer Photovoltaikanlage inklusive Stromspeicher an. Dadurch lässt sich ein Teil des benötigten Stroms selbst erzeugen, was die Betriebskosten reduziert und die Unabhängigkeit von externen Energieversorgern erhöht.
In einzelnen Wohnungen innerhalb von Mehrfamilienhäusern ist der Einsatz einer eigenen Wärmepumpe hingegen häufig weniger praktikabel. Eine sinnvolle Alternative kann hier eine gemeinschaftliche Lösung sein, etwa im Rahmen eines Quartierskonzepts oder einer zentralen Heizungsumstellung für das gesamte Gebäude.
Kann man auch alte Häuser mit einer Wärmepumpe heizen?
Wer nicht in einem denkmalgeschützten oder baulich stark eingeschränkten Altbau wohnt, hat heute gute Chancen, eine Wärmepumpe wirtschaftlich betreiben zu können. Moderne Systeme arbeiten deutlich effizienter als frühere Generationen und sind grundsätzlich auch für viele Bestandsgebäude geeignet.
Eigentümer älterer Immobilien – insbesondere bei einem Heizwärmebedarf von über 150 kWh pro Quadratmeter und Jahr – sollten jedoch ein ganzheitliches energetisches Konzept verfolgen. Damit sich Investition und Betrieb einer Wärmepumpe langfristig rechnen, ist eine optimierte Gebäudehülle entscheidend. Dazu gehören eine zeitgemäße Dämmung von Fassade und Dach sowie energetisch hochwertige Fenster. Nur im Zusammenspiel dieser Maßnahmen lässt sich das volle Effizienzpotenzial ausschöpfen.
Welche Förderung bekomme ich vom Staat für eine neue Heizung?
Eine Investition von 30.000 Euro in eine neue Heizung mit erneuerbarer Energie kann mit maximal 70 Prozent gefördert werden. Das läuft auf einen Betrag von 21.000 Euro hinaus. Bei Mehrfamilienhäusern ist der Betrag gestaffelt. Die Investition der ersten Wohnung wird mit bis zu 30.000 Euro gefördert, bis zur 6. Wohnung gibt es je 10.000 Euro, danach nur noch 3.000 Euro. Übrigens: Wohneigentümer mit einem zu versteuernden Einkommen von bis zu 40.000 Euro im Jahr können mit einem Einkommensbonus von zusätzlich 30 Prozent der Investitionskosten rechnen.
Unterscheidet sich die Förderung des Staates je nach Heizungstyp?
Nur die im GEG erwähnten Heizungstypen auf Basis regenerativer Energie werden gefördert, also zum Beispiel Wärmepumpen und die direkte Stromheizung mit regenerativer Energie. Neue Öl- und Gasheizungen sind von einer Förderung ausgeschlossen. Das gilt selbst, wenn die Gasheizung mit Biogas betrieben wird. Anteilsweise kann nur die Umrüstung auf Wasserstoff (H2-ready) bezuschusst werden.
Kann ich in jedem Haus Wasserstoff nutzen?
Prinzipiell ja, also wenn der Gasbrenner für Wasserstoff umrüstbar ist (H2-ready). Aber sowohl die Herstellung als auch der Transport von Wasserstoff ist komplex und teurer als andere Energieträger. Heizungsexperten raten deswegen davon ab, auf Wasserstoff zu setzen, auch weil Gasleitungen für den Transport von Wasserstoff erst umgebaut werden müssen.
Darf ich grüne Gase wie Biomethan nutzen?
Natürlich. Verbraucher können ihre Heizung mit Biomasse, also Biomethan oder biogenen Flüssiggasen oder mit Wasserstoff betreiben. Hierbei muss beachtet werden, dass 65 Prozent der verfeuerten Gase aus regenerativer Herstellung kommen, also nicht fossiler Natur sind. Biogas ist allerdings noch ein knapper und deswegen auch kostenintensiver Rohstoff.
Was geschieht mit einer neuen Gasheizung?
Erst einmal nichts. Denn sie muss erst 2045 durch eine Heizung auf Basis regenerativer Energie ausgetauscht werden. Deswegen ist es auch klug, zu beobachten, wie sich die Stadtwerke vor Ort entscheiden. Denn wenn als Alternative Fernwärme zur Verfügung steht, kann sich der Wechsel unter Umständen lohnen, auch wenn die Heizung recht neu ist. Denn es ist davon auszugehen, dass fossile Ressourcen wie Gas mittelfristig sehr viel teurer werden, schon aufgrund der steigenden CO2-Bepreisung durch die EU.
Wann eignet sich eine Pellet-Heizung?
Der Umstieg auf das Heizen mit Pellets kann sich insbesondere für ältere Gebäude mit einer ineffektiven Heizungsinstallation lohnen, weil hier höhere Vorlauftemperaturen nötig sind. Es gibt jedoch zwei wesentliche Nachteile einer Pelletheizung: Zum einen muss ein ständiger Vorrat an Holzpellets bereitstehen, der seinerseits einen gewissen Platz erfordert. Zum anderen verbrennen die Pellets nicht ganz ohne Rückstände, die Asche muss also auch entsorgt werden.
Hilft mir Solarthermie beim Heizen?
Unter Solarthermie versteht man das Aufheizen von Wasser durch die direkte Bestrahlung durch die Sonne, zum Beispiel auf dem Dach. Für das von der Sonne erwärmte Wasser braucht es keinen zusätzlichen Strom. In der Regel wird nur das Brauchwasser, z.B. zum Waschen und Duschen erwärmt. Das spart deutlich Strom und lohnt sich vor allem für Familien mit drei und mehr Personen.